Wann und wo das geschah, lässt sich nicht bestimmen. Aus der Frühzeit sind weder Berichte noch Rezepte erhalten, erst recht keine trinkbaren Flüssigkeiten. Archäologinnen und Archäologen müssen prähistorische Fermentation deshalb indirekt erschließen: aus mikroskopischen Rückständen, Gebrauchsspuren an Gefäßen und Geräten sowie aus ihrem Fundzusammenhang.
Was von den frühen Getränken geblieben ist
Einer der möglichen frühen Belege stammt aus der Raqefet-Höhle im Karmelgebirge nahe Haifa im Norden Israels. Jäger und Sammler nutzten sie im späten Natufien, ungefähr zwischen 11.750 und 9750 v. Chr. In drei dort gefundenen Steinmörsern entdeckten Li Liu, Jiajing Wang und ihr Team mikroskopische Pflanzenreste, darunter Stärke von Weizen oder Gerste. Manche Körner waren auf eine Weise verändert, die an gekeimte und anschließend zu Malz getrocknete Gerste erinnert. Andere Schäden ähnelten den Spuren, die beim experimentellen Zerkleinern und Fermentieren von Getreide entstanden. Kontrollproben von unbenutzten Flächen und aus Erde außerhalb der Höhle enthielten dagegen fast keine entsprechenden Rückstände. [1]
Aus diesen Befunden rekonstruierte das Team von Liu einen möglichen Arbeitsablauf: Das Getreide wurde zunächst zum Keimen gebracht und getrocknet, dann zerkleinert, in Wasser erhitzt und schließlich fermentiert. Wenn diese Deutung stimmt, vergärten Jäger und Sammler in Raqefet bereits um 11.000 v. Chr. Getreide – mehrere Jahrtausende vor dessen Domestikation im Nahen Osten. Die Spuren ähneln bekannten Merkmalen des Mälzens und Fermentierens; doch ein Brauvorgang lässt sich an ihnen nicht unmittelbar beobachten. [1]
Diese Deutung löste eine wissenschaftliche Kontroverse aus. David Eitam argumentierte 2019, die Mörser könnten zum Mahlen von Gerste für Brot gedient haben. Die festgestellten Veränderungen seien nicht spezifisch genug, um Bier nachzuweisen. [9] Liu und ihr Team erwiderten, ihre Deutung stütze sich nicht auf ein einzelnes Merkmal, sondern auf die Verbindung von Rückständen, Gebrauchsspuren und experimentellen Vergleichsdaten. [10] Raqefet bleibt damit ein möglicher Beleg für sehr frühes Brauen, aber kein gesicherter Nachweis des ältesten Biers.
Jüngere, andersartige Spuren stammen aus Jiahu, einem frühneolithischen Dorf in der chinesischen Provinz Henan. Patrick McGovern und sein Team untersuchten organische Rückstände in 16 Keramikgefäßen, die ungefähr in den Zeitraum von 7000 bis 5500 v. Chr. datiert werden. Die Analysen sprechen für ein Getränk aus Reis, Honig und Früchten. Reis war das einzige am Ort nachgewiesene Getreide; für Honig sprechen Verbindungen, die für Bienenwachs charakteristisch sind. [2]
Schwieriger ist die Bestimmung der Früchte. Tartarsäure, auch Weinsäure genannt, kann in diesem chinesischen Zusammenhang sowohl auf Wildtrauben als auch auf den chinesischen Weißdorn verweisen. Manche chinesischen Weißdornfrüchte enthalten ungefähr viermal so viel Tartarsäure wie Trauben. Da in Jiahu Samen beider Pflanzen gefunden wurden, lässt sich nicht bestimmen, ob Wildtrauben, chinesischer Weißdorn oder beide Früchte verwendet wurden. Die Säure allein als Traubenindikator zu behandeln, wäre nicht gerechtfertigt. [2]
Die Flüssigkeit selbst ist nicht erhalten. Dennoch sprechen die Rückstände und die gärfähige Zusammensetzung für ein fermentiertes Getränk. Verdünnter Honig und zerdrückte Früchte konnten zusammen mit natürlich vorkommenden Hefen gären, ohne dass die Hersteller absichtlich Hefe zusetzen mussten. Falls McGoverns Interpretation zutrifft, wussten die Menschen in Jiahu spätestens um 7000 v. Chr., wie sie Fermentation gezielt in Gang setzen konnten. Sie bauten bereits Reis an, bezogen den größten Teil ihrer Nahrung aber weiterhin aus Fischfang, Jagd und Sammeln. [2] [11]
Ein namentlich bestimmbarer Erfinder ist deshalb nicht zu erwarten. Raqefet könnte zeigen, dass absichtliche Getreidefermentation weit vor der Getreidedomestikation praktiziert wurde, doch seine Beleglage ist umstritten. [1] [9] [10] Jiahu liefert deutlichere Hinweise auf die gezielte Herstellung eines vergorenen Getränks um 7000 v. Chr. [2] Keiner der beiden Orte verrät jedoch, wann das zugrunde liegende Wissen erstmals entstand. Das Alter eines erhaltenen Fundes ist nicht das Datum einer Erfindung.
Getreide, Früchte und die Vielfalt der Getränke
Bezeichnungen wie Bier, Wein, Apfelwein oder Met teilen heute Getränke in vertraute Kategorien ein. Prähistorische Mischungen lassen sich diesen Kategorien nicht immer eindeutig zuordnen. Das Getränk aus Jiahu verband Reis, Honig und Früchte und vereinte damit Merkmale mehrerer moderner Kategorien. Frühe Rezepturen richteten sich wahrscheinlich nach dem, was vor Ort verfügbar war. Gerade die Verarbeitung von Getreide zeigt zudem, wie eng Essen und Trinken miteinander verbunden sein konnten. [2]
Obst und Honig stellen Zucker bereit, den Hefen unmittelbar vergären können. Getreide enthält dagegen vor allem Stärke. Bevor eine alkoholische Gärung möglich wird, muss diese Stärke in vergärbare Zucker zerlegt werden. Dazu kamen verschiedene Arbeitsschritte infrage: Rösten und Mahlen, Einweichen, das Kochen zu Brei oder das Keimen zur Herstellung von Malz. Je nach Verfahren konnten Menschen mit denselben Kenntnissen und Geräten Brot, andere Speisen oder fermentierte Getränke herstellen.
Dabei sind Anbau und Domestikation auseinanderzuhalten. Menschen konnten wildtypisches Getreide aussäen und pflegen, bevor sich erbliche Merkmale domestizierter Pflanzen durchsetzten, etwa Ähren, die ihre Körner nicht mehr so leicht verstreuten. Aus Rückständen der Verarbeitung allein lässt sich daher nicht erkennen, ob das Getreide wild gesammelt oder gezielt angebaut wurde. Eine Nutzung vor der Domestikation beweist weder reines Wildsammeln noch eine bereits voll entwickelte Landwirtschaft. [14]
Schon 1953 fragte Robert Braidwood, ob der Wunsch nach Bier das wachsende Interesse an Getreide mitangetrieben habe. [8] Die möglichen Brauspuren aus Raqefet haben dieser alten Frage neue Aufmerksamkeit verschafft, beantworten sie aber nicht. Selbst wenn Lius Deutung stimmt, wäre nur gezeigt, dass Jäger und Sammler wilde Getreidearten vor deren Domestikation fermentierten. Liu und ihr Team betrachten das Brauen außerdem lediglich als eine von mehreren möglichen Nutzungen der Mörser. [1]
Auch Brot ist für die Zeit vor der Getreidedomestikation belegt. In Shubayqa 1 in Jordanien wurden verkohlte Speisereste gefunden, die als Brot gedeutet werden und ungefähr aus dem Jahr 12.450 v. Chr. stammen. Damit sind sie älter als die möglichen Fermentationsspuren von Raqefet um 11.000 v. Chr. [7] Weder Shubayqa noch Raqefet zeigen, dass Bier die Landwirtschaft auslöste. Gemeinsam belegen die Fundorte vielmehr, wie anspruchsvoll und vielfältig Jäger und Sammler wildes Getreide bereits verarbeiteten.
Trauben eröffneten einen anderen Weg zur Fermentation. In den südkaukasischen Dörfern Gadachrili Gora und Shulaveris Gora im heutigen Georgien weisen Funde auf ihre Verarbeitung hin. Die frühneolithischen Siedlungen lieferten einige der ältesten großen Keramikgefäße des Nahen Ostens. Wie groß solche Behälter sein konnten, zeigt ein rekonstruiertes Gefäß aus Khramis Didi-Gora: Es war fast einen Meter hoch, etwa ebenso breit und fasste mehr als 300 Liter. Seine Größe allein verrät allerdings noch nichts über den ursprünglichen Inhalt. [3]
Noch aussagekräftiger ist die Verbindung mehrerer Indizien. Gefäßfragmente aus der Zeit um 6000 v. Chr. enthielten zum Teil deutlich mehr Tartarsäure als der umgebende Boden. In gleich alten Bodenschichten kamen Traubenpollen vor, in modernen Oberflächenproben dagegen nicht. In einem vergleichbaren Gefäß wurden mikroskopische Reste von Weinrebengewebe identifiziert; ein weiteres Keramikfragment bewahrte Reste von Fruchtfliegen, die von Zucker und Alkohol angezogen werden. Das Forschungsteam um Patrick McGovern schloss daraus, dass wahrscheinlich Weinreben in der Nähe der Dörfer wuchsen. Kein einzelner dieser Hinweise wäre so aussagekräftig wie ihre Kombination. [3]
Hier lässt sich die Art des Getränks genauer bestimmen: Traubenwein. Wahrscheinlich stellten Menschen in Georgien um 6000 v. Chr. Wein her und lagerten ihn in großen Gefäßen, auch wenn die Flüssigkeit selbst nicht erhalten ist. [3] Daraus ergibt sich keine lineare Entwicklung vom Mischgetränk über Bier zum Wein. An verschiedenen Orten entstanden aus unterschiedlichen Zutaten eigene Fermentationstraditionen. Was ungefähr getrunken wurde, lässt sich dabei leichter rekonstruieren als die Gründe, aus denen Menschen tranken.
Welche Rolle Getränke im Zusammenleben spielten
Rückstände geben Hinweise auf den Inhalt eines Gefäßes. Für seine Verwendung ist dagegen der Fundkontext entscheidend. Ein Behälter aus einem Wohnbereich legt andere Fragen nahe als ein Mörser bei einem Grab oder ein großes Becken an einem Versammlungsort. Auch der Kontext beweist keine konkrete Handlung, doch er begrenzt die plausiblen Deutungen.
Die untersuchten Mörser von Raqefet stammen aus einem Gräberfeld. Die Toten wurden in der Höhle sorgfältig bestattet. Einige Gräber waren mit blühenden Pflanzen ausgelegt, möglicherweise wegen ihrer Farben und Düfte. [6] Aus der zentralen Grabgrube stammen außerdem Tierknochen, die darauf hindeuten, dass die Tiere geschlachtet und verzehrt wurden. Typische Merkmale von lange offen liegendem Haushaltsabfall – Trampelspuren, Verbrennungen und Tierfraß – treten nur selten auf. Reuven Yeshurun, Guy Bar-Oz und Dani Nadel deuteten die Knochen deshalb nicht als vollständige Tieropfer, sondern als Reste gemeinsamer Mahlzeiten während der Bestattungen. Diese Reste seien anschließend bei den Toten niedergelegt worden. [5]
Liu und ihr Team bringen diese Hinweise auf gemeinsame Mahlzeiten mit den möglichen Brauspuren in Verbindung. Zwei der untersuchten Mörser lagen nahe bei menschlichen Überresten. Ein fermentiertes Getränk könnte die Bestattungsfeiern begleitet haben. [1] [5] Die Grenze dieser Deutung ist jedoch klar: Die Nutzung der Höhle für Bestattungen ist gesichert; ob bei den Bestattungsfeiern ein vergorenes Getränk konsumiert wurde, ist dagegen nicht belegt.
Einen anderen gemeinschaftlichen Rahmen bietet Göbekli Tepe in der heutigen Türkei. Dort errichteten Jäger und Sammler ungefähr zwischen 9600 und 8200 v. Chr. monumentale Kalksteinanlagen. T-förmige Pfeiler standen in Kreisen; manche trugen Tierdarstellungen, andere waren wie stilisierte Menschen geformt. Schon der Bau verlangte umfangreiche gemeinsame Arbeit. [4]
Oliver Dietrich und sein Team beschrieben Göbekli Tepe 2012 vor allem als Heiligtum, an dem Gruppen aus der Umgebung zusammenkamen. [4] Neuere Ausgrabungen haben dieses Bild erweitert: Hinweise auf häusliche Tätigkeiten sprechen für eine dauerhafte Siedlung, in der Rituale dennoch eine bedeutende Rolle spielten. Der Ort lässt sich daher nicht mehr ausschließlich als Heiligtum ohne permanente Bewohner verstehen. [15]
In der Verfüllung der Anlagen fanden sich außergewöhnlich viele Knochen von Gazellen, Auerochsen und Wildeseln – deutlich mehr als in vergleichbaren Siedlungen derselben Zeit. Das Team von Dietrich deutete sie als Reste großer Mahlzeiten im Zusammenhang mit der Bauarbeit. Gruppen aus der Umgebung könnten zusammengekommen sein, um gemeinsam zu bauen und zu essen. Dass die Mahlzeiten mit der Bauarbeit zusammenhingen, bleibt eine Deutung des Fundzusammenhangs; die ungewöhnlichen Knochenmengen stützen jedoch einen Festkontext. [4]
Die Hinweise auf Alkohol sind jedoch schwächer. In später errichteten Räumen wurden sechs trog- oder wannenförmige Kalksteingefäße gefunden. Einige konnten bis zu 160 Liter aufnehmen; an ihren unteren Innenwänden hatten sich grau-schwarze Ablagerungen erhalten. Oxalat kann entstehen, wenn beim Brauen zermahlenes Getreide mit heißem Wasser vermischt wird. Tests auf Oxalat bestätigten jedoch nicht, dass darin Alkohol hergestellt oder aufbewahrt worden war. Dietrich und sein Team erwogen trotzdem, dass bei Zusammenkünften ein Getränk auf Getreidebasis hergestellt oder ausgeschenkt worden sein könnte. Ein positiver chemischer Nachweis fehlt. [4]
Dietrich behauptet nicht, Alkohol habe den Bau von Göbekli Tepe verursacht. Gemeinsame Feste könnten Arbeitskräfte mobilisiert und Beziehungen gestärkt haben, die für große Bauvorhaben nötig waren. Umgekehrt konnte die Bauarbeit neue Anlässe für Feste schaffen. Ritual, Nahrung, Kooperation und Monumentalbau hätten sich so gegenseitig verstärkt. Fermentierte Getränke wären in diesem Gefüge höchstens ein möglicher Bestandteil, keine erwiesene Ursache. [4]
Ungewisse Anfänge
Der konkrete Zeitpunkt, an dem Menschen erstmals ein alkoholisches Getränk herstellten, lässt sich archäologisch nicht bestimmen. Raqefet bietet mögliche Hinweise auf Getreidefermentation um 11.000 v. Chr., doch ihre Deutung bleibt umstritten. [1] [9] [10] In Jiahu sprechen organische Rückstände nach McGoverns Interpretation für eine absichtlich hergestellte Mischung aus Reis, Honig und Früchten um 7000 v. Chr. [2] Das neolithische Georgien liefert für die Zeit um 6000 v. Chr. klarere chemische und botanische Hinweise auf Traubenwein. [3] Diese Zeitangaben beziehen sich auf das Alter erhaltener Belege, nicht auf den Beginn menschlichen Fermentierens. Wie groß die zeitliche Lücke dazwischen ist, wissen wir nicht.
Wahrscheinlich lassen sich alkoholische Getränke ohnehin nicht auf eine einmalige Erfindung zurückführen. Fermentation existierte bereits in der Natur. Die menschliche Neuerung bestand darin, den Vorgang zu erkennen, ihn zu wiederholen und zunehmend zu kontrollieren. Getreide, Früchte und Honig boten an verschiedenen Orten unterschiedliche Zugänge zum gleichen Prozess. Die geografische Verteilung der Fundorte Raqefet, Jiahu und Georgien sowie die Vielfalt der verwendeten Ausgangsstoffe geben keinen Anlass, einen einzigen Erfinder oder Ursprungsort anzunehmen. [1] [2] [3]
Wenn fermentierte Getränke archäologisch sichtbar werden, könnten sie bereits mehr gewesen sein als verarbeitete Nahrung. In Raqefet gehörte ein solches Getränk vielleicht zu gemeinsamen Mahlzeiten bei Bestattungen. [1] [5] In Göbekli Tepe sind Feste und gemeinsame Bauarbeit wesentlich besser belegt als Alkohol. [4] Große Mahlzeiten sind jedoch noch kein Nachweis für fermentierte Getränke. Dennoch führen beide Orte zu einer weiterreichenden Frage: Warum tranken Menschen immer wieder, teilten ihre Getränke miteinander und banden das Trinken in ihr gesellschaftliches Leben ein?
Erst mit der Schrift in Mesopotamien verändert sich die Beweislage grundlegend. [12] Verwaltungstafeln dokumentieren Bier, seine Zutaten und seine Verteilung. Eine frühe Tafel aus der Zeit um 3100 bis 3000 v. Chr. verzeichnet bereits Bierzuweisungen. [13] Solche Texte erlauben einen genaueren Blick darauf, welche Rolle Alkohol in Städten und Institutionen spielte und wie er schriftlich dokumentiert wurde.
Quellen
- Liu L, Wang J, Rosenberg D, Zhao H, Lengyel G, Nadel D. Fermented beverage and food storage in 13,000 y-old stone mortars at Raqefet Cave, Israel: Investigating Natufian ritual feasting. Journal of Archaeological Science: Reports. 2018;21:783–793. doi:10.1016/j.jasrep.2018.08.008
- McGovern PE, Zhang J, Tang J, Zhang Z, Hall GR, Moreau RA, Nuñez A, Butrym ED, Richards MP, Wang C-S, Cheng G, Zhao Z, Wang C. Fermented beverages of pre- and proto-historic China. Proceedings of the National Academy of Sciences. 2004;101(51):17593–17598. doi:10.1073/pnas.0407921102
- McGovern P, Jalabadze M, Batiuk S, Callahan MP, Smith KE, Hall GR, Kvavadze E, Maghradze D, Rusishvili N, Bouby L, Failla O, Cola G, Mariani L, Boaretto E, Bacilieri R, This P, Wales N, Lordkipanidze D. Early Neolithic wine of Georgia in the South Caucasus. Proceedings of the National Academy of Sciences. 2017;114(48):E10309–E10318. doi:10.1073/pnas.1714728114
- Dietrich O, Heun M, Notroff J, Schmidt K, Zarnkow M. The role of cult and feasting in the emergence of Neolithic communities. New evidence from Göbekli Tepe, south-eastern Turkey. Antiquity. 2012;86(333):674–695. doi:10.1017/S0003598X00047840
- Yeshurun R, Bar-Oz G, Nadel D. The social role of food in the Natufian cemetery of Raqefet Cave, Mount Carmel, Israel. Journal of Anthropological Archaeology. 2013;32(4):511–526. doi:10.1016/j.jaa.2013.09.002
- Nadel D, Danin A, Power RC, Rosen AM, Bocquentin F, Tsatskin A, Rosenberg D, Yeshurun R, Weissbrod L, Rebollo NR, Barzilai O, Boaretto E. Earliest floral grave lining from 13,700–11,700-y-old Natufian burials at Raqefet Cave, Mt. Carmel, Israel. Proceedings of the National Academy of Sciences. 2013;110(29):11774–11778. doi:10.1073/pnas.1302277110
- Arranz-Otaegui A, Gonzalez Carretero L, Ramsey MN, Fuller DQ, Richter T. Archaeobotanical evidence reveals the origins of bread 14,400 years ago in northeastern Jordan. Proceedings of the National Academy of Sciences. 2018;115(31):7925–7930. doi:10.1073/pnas.1801071115
- Braidwood RJ, Sauer JD, Helbaek H, Mangelsdorf PC, Cutler HC, Coon CS, Linton R, Steward J, Oppenheim AL. Symposium: did man once live by beer alone? American Anthropologist. 1953;55(4):515–526. doi:10.1525/aa.1953.55.4.02a00050
- Eitam D. ‘… Yo-ho-ho, and a bottle of [beer]!’ (R.L. Stevenson) no beer but rather cereal-Food. Commentary: Liu et al. 2018. Journal of Archaeological Science: Reports. 2019;28:101913. doi:10.1016/j.jasrep.2019.101913
- Liu L, Wang J, Rosenberg D, Zhao H, Lengyel G, Nadel D. Response to comments on archaeological reconstruction of 13,000-y old Natufian beer making at Raqefet Cave, Israel. Journal of Archaeological Science: Reports. 2019;28:101914. doi:10.1016/j.jasrep.2019.101914
- Zhao Z. New Archaeobotanic Data for the Study of the Origins of Agriculture in China. Current Anthropology. 2011;52(S4):S295–S306. doi:10.1086/659308
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- British Museum. The first writing: counting beer for the workers. Clay tablet, c. 3100–3000 BC, registration no. 1989,0130.4. British Museum entry on Google Arts & Culture
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- German Archaeological Institute. Göbekli Tepe. Current excavation project overview. Accessed 20 September 2026. DAI project overview